Wie Stöckli D2C auf die Piste bringt
Seit 1935 steht Stöckli für Schweizer Handwerkskunst, Innovationsgeist und höchste Qualitätsansprüche. Aus den ersten handgefertigten Holzski in der elterlichen Zimmerei in Wolhusen ist über neun Jahrzehnte eine international erfolgreiche Marke entstanden, die Tradition und technologische Weiterentwicklung konsequent verbindet. Bis heute werden alle Skimodelle in der eigenen Manufaktur in Malters gefertigt, mit viel Liebe zum Detail und einem kompromisslosen Anspruch an Qualität. Diese Haltung prägt nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch Vertrieb und Markenerlebnis.
2025 überzeugte Stöckli die Digital Commerce Award Jury in der Kategorie D2C Brands & Hersteller. Gewürdigt wurde das nahtlose Markenerlebnis, das Beratung, Service und Einkauf auf hohem Niveau vereint. Vom digitalen Skifinder über die einfache Terminbuchung fürs Bootfitting bis hin zur Möglichkeit, Ski vor dem Kauf zu testen, zeigt stoeckli.ch, wie ein durchdachter D2C-Ansatz im Skisport erfolgreich umgesetzt werden kann. Was genau hinter diesem Erfolg steckt und welche Faktoren dabei entscheidend sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Ein ganzheitlicher D2C-Ansatz
Für Stöckli bedeutet ein erfolgreicher D2C-Ansatz, die Marke entlang der gesamten Customer Journey direkt erlebbar zu machen und diese konsequent aus einer Hand zu steuern. Von der ersten Inspiration über digitale und physische Beratung bis hin zu Kauf, Service und Events sind alle Touchpoints aufeinander abgestimmt und transportieren dieselbe Qualität sowie Markenhaltung. Der Anspruch ist klar: ein nahtloses Markenerlebnis, das unabhängig vom Kanal funktioniert und Orientierung bietet. Genau diese ganzheitliche Herangehensweise wurde am Digital Commerce Award gewürdigt.
Eine zentrale Rolle innerhalb dieser Strategie spielt die digitale Beratung: Ski sind erklärungsbedürftige Premiumprodukte, bei denen Kaufentscheidungen oft mit Unsicherheiten verbunden sind. Stöckli setzt deshalb gezielt auf digitale Tools, um Komplexität zu reduzieren und Expertise zugänglich zu machen. Der Skifinder führt Nutzerinnen und Nutzer daten- und bedürfnisbasiert durch die Sortimentsvielfalt und übersetzt unterschiedliche Fahrstile, Einsatzbereiche und Präferenzen in eine klare Produktempfehlung. Dabei handelt es sich nicht um ein ergänzendes Feature, sondern um einen zentralen Service, der direkt mit weiteren Schritten entlang der Customer Journey verknüpft ist – vom Test über die persönliche Beratung bis hin zum Kauf.
Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich auch in den Nutzungszahlen: Jährlich werden weltweit über 350’000 Skifinder-Durchläufe verzeichnet, im Durchschnitt mit drei Durchläufen pro Nutzerin oder Nutzer. Rund 20 Prozent der Kaufabschlüsse erfolgen nach der Nutzung des Skifinders, sowohl online als auch im stationären Handel. Der digitale Kanal übernimmt damit eine tragende Rolle in der Orientierung, Entscheidungsfindung und Vorbereitung – eingebettet in einen ganzheitlichen Omnichannel-Ansatz.
Nahtlose Touchpoints als Erfolgsfaktor
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das bewusste Zusammenspiel von digitalen und physischen Touchpoints. Mieten, Testen, Kaufen und persönliche Beratung greifen bei Stöckli nahtlos ineinander. Kundinnen und Kunden können ihre Entscheidung vollständig digital treffen, sie vor Ort absichern oder beide Wege kombinieren. Diese Wahlfreiheit ist zentral, denn Vertrauen, Sicherheit und Erlebnis spielen beim Skikauf eine grosse Rolle. Alle Touchpoints sind so gestaltet, dass sie sich sinnvoll ergänzen und je nach individuellem Bedürfnis genutzt werden können.

Der Gewinn des Digital Commerce Award 2025 in der Kategorie D2C Brands und Hersteller ist für Stöckli eine wichtige externe Bestätigung. Die Auszeichnung dient als anerkanntes Best-in-Class-Label für den Onlineshop und stärkt die Sichtbarkeit der Marke. Gleichzeitig ist sie für das Team eine Anerkennung der kontinuierlichen Arbeit an der konsequenten Orchestrierung aller Touchpoints – online wie offline.
Mit Blick nach vorne liegt der Fokus darauf, das Markenerlebnis weiter zu internationalisieren und den Webshop gezielt mit relevantem, personalisiertem Content auszubauen. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden noch individueller abzuholen und sie entlang ihrer gesamten Journey optimal zu begleiten.
Auch intern wird die Nähe zum Produkt gelebt. Im Gespräch mit uns erklärt Julien Wisard, Head of E-Commerce bei Stöckli, dass er selbst regelmässig mit den markeneigenen Ski fährt und seine Modelle je nach Bedingungen wechselt. Aktuell überzeugt ihn besonders der Stormrider 95: vielseitig, laufruhig auf der Piste und dank seiner Konstruktion ebenso souverän im frischen Pulverschnee. Ein Modell, das sinnbildlich für das steht, was Stöckli ausmacht – kompromisslose Qualität, durchdachte Innovation und echte Leidenschaft für den Skisport.
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Du möchtest am Mittwoch, 20. Mai 2026 ebenfalls am Digital Commerce Award dabei sein? Bewirb dich und dein Team mit deinem Shop für eine der 14 Kategorien und erhalte pro Kategorienbewerbung zwei Gratis-Tickets für die Digital Commerce Award Verleihung am 20. Mai 2026 geschenkt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum Freitag, 20. Februar. Hier geht es direkt zur Anmeldung.
Danke an unsere Sponsoren
Der Digital Commerce Event wird von CembraPay als Presenting Partner unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
Ein grosser Dank geht an unsere Kategorien-Sponsoren für den Digital Commerce Award: CONVOTIS Schweiz AG, Creditreform, MS Direct Group, nexum, SOORT, Worldline.





